Zwei Projekte, zwei völlig verschiedene Arbeitsweisen. Für „Vaterland" arbeitete Henk Handloegten mit Paweł Pawlikowski monatelang an einem zehnseitigen Treatment, aus dem ein Drehbuch von 55 Seiten wurde, das anschließend fast unverändert gedreht worden ist. Er erzählt, warum der Film bewusst von den Fakten abweicht und weshalb Erika für ihn die Zugangsfigur war. Bei „Babylon Berlin" dagegen schrieb er mit Achim von Borries und Tom Tykwer rund 3.500 Seiten für 48 Episoden, jede Szene mehrfach durch alle Hände. Außerdem: warum die Serie im Februar 1933 endet und was Hitlers Krankenakte damit zu tun hat.