True Crime Geschichten sind im Trend - im Fernsehen, als Podcasts oder Reportagen. Wir sprechen darüber mit zwei Autoren, die herausragende Drehbücher auf diesem Gebiet geschrieben haben: Robert Hummel schrieb gemeinsam mit Martina Mouchot die "Slow-Crime" Miniserie Spuren, die sich eng an realen Fällen orientiert. Jan Schomburg leistete Schwerarbeit, indem er den berüchtigten Cum-Ex-Skandal ebenfalls als Miniserie auf den Bildschirm hievte.
Robert Hummel wuchs in Ost-Berin auf und studiert zunächst Schauspiel an der Hochschule für Schauspielkunst Ernst Busch. Er spielte an verschiedenen Theatern, etwa dem Deutschen Theater Berlin unter Heiner Müller, in Wuppertal, Lübeck, am Rennaissancetheater Berlin und anderen. In Filmen spielte er unter anderem unter der Regie von Heiner Carow und Margarethe v. Trotta. Seit ca. 2004 verlegte er sich zunehmend aufs Schreiben von Krimidrehbüchern. So etwa SOKO 5113, Der Alte, Letzte Spur Berlin oder die Reihe Die Jägerin.
Jan Schomburg studierte Visuelle Kommunikation an der Kunsthochschule Kassel, Audiovisuelle Medien Kunsthochschule für Medien Köln und absolvierte die Drehbuchwerkstatt München. Er schrieb überwiegend Kinofilme, unter anderen Über uns das All, Vergiss mein Ich; gemeinsam mit Maria Schrader schrieb er die Filme Vor der Morgenröte und Ich bin dein Mensch. Die Affäre Cum-Ex ist seine erste Fernsehserie.
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